Hautpflege im Sommer

Sommer und Sonnenurlaube mögen gut für unsere Seele und das Wohlbefinden sein, doch gerade die Sonne greift durch ihre UV-Strahlen die Hautzellen stark an. Ein weiterer Faktor für die Schädigung unserer Haut ist die Aggressivität des Meersalzes das sich beim schwimmen und über die Luft auf unserer Haut ablagert.

Doch nicht nur am Strand, sondern auch beim Stadtbummel und im Alltag ist eine schützende Gesichtscreme sowie die Versorgung unserer Haut mit Aminosäuren und Mineralstoffen wichtig. Eine Kombination aus Feuchtigkeitsspendern von außen und Nährstoffen von innen ist ideal!

Besonders wichtig ist also auch im Sommer eine ausgewogene und vitaminreiche Ernährung. Die Haut benötigt eine kontinuierliche Versorgung mit Vitaminen, Mineralstoffen und Aminosäuren; insbesondere mit B-Vitaminen, Glutamin, Arginin und Carnitin. Nur dann kann Sie Ihre Schutzfunktionen wahrnehmen und Ihre feste Struktur lange Zeit erhalten. Gerade im Sommer ist die Haut vielen Angriffen durch aggressive UV-Strahlung ausgesetzt und Vitamine und Aminosäuren dienen dann besonders als Radikalfänger.

Die Haut ist als Schutzhülle des Körpers allen Witterungseinflüssen wie Hitze, Kälte, Sonne und Meerwasser unmittelbar ausgesetzt. Nach dem Sonnenbad ist die richtige Hautpflege besonders wichtig. Eine ausgiebige Dusche kühlt die Haut und reinigt sie von reizenden Salz- und Sandresten. Verwendet keine normale Seife. Sie trocknet die strapazierte Haut nur noch zusätzlich aus. Empfehlenswert ist ein Duschgel oder eine Seife mit rückfettenden Zusätzen.

Anschließend solltet Ihr eure Haut ausgiebig mit Feuchtigkeit und Fett verwöhnen. Mit einer ausreichenden Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen könnt Ihr einer durch die UV-Strahlung beschleunigten Hautalterung entgegen wirken:

  • Verwendet ein rückfettendes Duschgel und Cremes mit natürlichen, pflegenden Zusätzen.
  • Keine Seife (außer gelegentlich pH-neutrale), denn Sie schädigt den Säureschutzmantel der Haut und trocknet sie aus.
  • Wenn möglich kein Make-up und Mascara verwenden. Zugegeben, fast unmöglich!
  • Wenn die Handcreme leer ist, kann man auch Olivenöl nehmen, es macht die Hände auch schön weich. Das Öl ein wenig erwärmen, auftragen. Auch für die Nägel geeignet.

Die häufigsten Irrtümer über Sonnenschutz:

Wasser ist kein Sonnenschutz
Durch Wasser wird die Hornhaut aufgeweicht und somit lichtdurchlässiger. Deshalb sollten man beim Schnorcheln oder Tauchen immer ein T-Shirt tragen.

Kleidung als Sonnenschutz?
ein weißes T-Shirt mindert die Sonnenintensität nur um circa 10%. Deshalb ist zusätzliches eincremen unerlässlich.

Häufiges Auftragen von Sonnenschutz
Es wird die Meinung vertreten, daß wiederholtes Auftragen die Schutzwirkung verlängert. Das ist überraschenderweise falsch. Der Lichtschutzfaktor gilt 1 mal für den ganzen Tag. Dickes auftragen des Sonnenschutzes erhöht weder den Lichtschutzfaktor, noch verlängert es die Zeit des Sonnenschutzes.

Schatten schützt vor Sonnenbrand
Sofern man die täglich maximal erlaubte Dauer des Sonnenbades einhält, kann man im Schatten eine gesunde Bräune erlangen, die zudem auch noch länger hält. Man darf es aber auch im Schatten eben nicht übertreiben.

Sonnenbrand bei bedecktem Himmel?
Auch wenn bei einem bedeckten Himmel keine Sonne zu sehen ist, kann ein starker Sonnenbrand entstehen. Die Strahlungsintensität der Sonnen geht durch Wolken nur um circa ein Drittel zurück.

Kälte ist kein Sonnenschutz
Man denkt, daß Kälte einen Sonnenbrand verlangsamen kann. Auch das ist leider falsch. Denn ganz im Gegenteil, verstärkt Kälte sogar die Wikung der UVB-Strahlung um bis zu 50%.

Tipps:

  • Viel trinken, auch mal Wasser :)
  • Vor allem auf die Nase zusätzlich Sonnenschutz mit hohem Faktor (z.B. LSF 60) auftragen.
  • Bei Hitze neigt die empfindliche Augenpartie zu Schwellungen. Ein Tuch, das ein paar Minuten „auf Eis“ lag lindert die Schwellung schnell.

Hauptsache den Spaß in der Sonne nicht verlieren!

Eure
Monika & Roswitha

 

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